Hier finden Sie ein Musteranschreiben, bitte individuell ergänzen!

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Beispiele für Einwendungen




1.

Öffentliche Belange


A

Fehlende Planrechtfertigung


  • Bei der Südumfahrung Niederndorf/Neuses handelt es sich nicht um eine Umgehungsstraße
    Die Trasse beginnt im Westen bei der Firma Schaeffler und endet im Osten beim Knoten Neuses, es handelt sich also nicht um eine Umgehungsstraße von Herzogen aurach, des weiteren besteht bereits die Nordumgehung

B

Fehlerhafter Variantenvergleich


  • Fehlende Betrachtung von Alternativen
    Während der Planungsphase wurde nur die Trassenverläufe im südlichen Bereich näher betrachtet, eine reine Ostspanne, evtl. mit Untertunnelung des Lohof Gebiet, die Aurachtaltrasse oder der vierspurige Ausbau der Nordumgehung wurden nicht genauer untersucht (Einfluss auf Umwelt, Mensch und Natur).

  • Reduktion durch Ausbau des Radschnellwegenetzes nicht belegt

  • Variante 4 spuriger Ausbau Hans Ort Ring nicht beleuchtet. Damit Ost-West-Verkehr deutlich entlastbar und 7000 Fahrzeuge (=50%) müssen nicht mehr durch Herzogenaurach Richtung Niederndorf.

  • Innovate Verkehrssteuerung wie vom bayerischen Wirtschaftsministerium unterstützt vgl. http://smarter-regions.eu/ nicht berücksichtigt.

  • Kein Augenmerk auf ausgeprägte Maxima während des Scheffler Schichtwechsels.
    2h Peak (1: 1429+1319=2738) machen 2738/14000 = 20 % aus . Auslegung nicht für 80 % sondern für 20%. Dies könnte man lösen durch Autobahnnahe Parkhäuser (Park-und Ride) und einem Buspendelverkehr bzw. durch Nutzung der vorhanden Aurachtalbahn -> Reduktion um ca. 50 % möglich.


C

Schwerwiegende Mängel der UVS/ UVP


  • Tiere werden in ihren Lebensraum eingeengt
    Auf der Trasse ist eine Natürliche Querung von Tieren in vielen Bereichen nicht möglich, für Reptilien werden zwar Kleintierdurchlässe vorgesehen, Haarwild muss die Trasse queren, was zu Wildunfällen mit KFZ führen wird, eine angeordnete Geschwindigkeitsbeschränkung führt zu einer weiteren Verschlechterung der Attraktivität für den PKW Verkehr.

  • Gefahr von Wasserverunreinigung
    Im Verlauf der Trasse besteht eine große Gefahr der Verunreinigung des Oberflächen- und Grundwasser durch Öle, Salzwasser und Feinstaub.

  • Wasserläufe der Oberflächenwasser werden verändert
    Durch die Trasse wird der Verlauf von Oberflächenwasser verändert, was an bestimmten Stellen eine Erhöhung der Hochwassergefahr mit sich bringt.

  • Störung der Wasserhaushalt
    Durch Drainagen, Bohrungen und Gründung von Brückenbauwerken wird der Grundwasserspiegel verändert, der für die Wasserversorgung der städtischen Brunnen erforderlich ist. Das Wasser für die Bevölkerung muss teuer von anderen Quellen bezogen/gekauft werden.

  • Rückgang Biodiversität
    Erhaltung und nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt gelten als wichtige Grundlagen für das menschliche Wohlergehen. Als weitaus größte Gefahr für die biologische Vielfalt auf der Erde wird die Zerstörung und Zerstückelung von Lebensräumen gesehen, was durch die Trasse erfolgt.

  • Naherholung wird beeinträchtigt
    Durch die Trasse werden Spazierwege, Sportstrecken, Fahradstrecken etc. unterbrochen

  • Freier und fußläufiger Zugang zu Naherholungsgebieten zerstört
    Die Planung sieht eine Trassenführung für hohe Geschwindigkeiten vor, so dass ein ungehinderter Zugang zur freien Landschaft nicht mehr gegeben ist.

  • Störung der ökologischen Gleichgewicht
    Durch die Trasse werden Lebensräume von Tieren durchschnitten, die Flora und Fauna wird nachhaltig zerstört.

  • Beeinträchtigung der Energiespar- und Klimagasvermeidungs-Ziele:
    Im Vergleich zu den Alternativen führt die Südumfahrung über Steigungen. In der Folge ist dauerhaft ein nicht zu vernachlässigender Energiemehraufwand erforderlich, insbesondere bei schweren LKW, in Summe aber auch durch PKW anhand deren Stückzahl. Dies widerspricht den Zielen, Energie einzusparen und Treibhausgase zu verringern.

  • Die Natur wird zerstört Wälder durchschnitten, Böschungen und Einschnitte. (Man könnte zum Beispiel Tunnellösung Litzelbach- Schleifmühlbachtal die Natur schonen)

  • Der Kreisverkehr bei Galgenhof befindet sich mitten im Biotop.

  • Feldwege, Wanderwege werden abgeschnitten,

  • wirtschaftliche Nachteile befürchten, wie z.B. Minderung oder Wegfall von Mieteinnahmen, Wertminderung Ihrer Immobilie

  • Litzelbachtalbrücke einsparen. (natürlicher Verlauf im Ofenloch)

  • Nach Vollendung der Südumgehung wäre keinerlei Rückzugsgebiet in lärmreduzierte Zonen  mehr für die Bewohner Niederndorfs und Hauptendorfs gegeben. Schon jetzt hört man im Bereich der geplanten Südumgehung die Lärmemission von A 3 und Nordumgehung, wenn der Wind diesen Lärm entsprechend verfrachtet. Dann wird die Lärmeinwirkung permanente Dimensionen annehmen.


D

Fehlerhafte Verkehrsuntersuchung/-prognosen

  • Im nördlichen Bereich des Landkreis Fürth wird mit mehr Verkehr gerechnet
    Im Zuge des Bau der Südumfahrung müssen 2 Knotenpunkte in Vach ausgebaut werden, was noch mehr Verkehr befürchten lässt

  • - Nichts aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt:
    Beim Bau der Nordumgehung wurde den Einwohnern Niederndorfs die Herabstufung der Staatsstraße zur Gemeindestraße verbindlich zugesagt. Daneben wurden weitere flankierende Maßnahme versprochen. Alles dies wurde nicht (!) eingehalten.

  • Durch die Ortswahl der Messstelle 1 ist keine Aussage möglich ob es sich um Schulbus/Stadtwerkeverkehr oder Schaefflerverkehr handelt.

  • An den Schnittstellen der Knoten 3-> 4 (25% Verlust) und 4->5 für Abends kommt es zu erheblichen Zählunterschieden innerhalb der Diagramme. Ohne dass der Verkehr abfließen kann. Von fehlerhafter Zählung ist daher auszugehen.

  • Morgen Peak Messtelle 5 (521 zu 415) weicht +25 % von Messung Stadt Erlangen ab.

  • Messstelle 6 und 7 an Samstagen gezählt und damit nicht aussagekräftig.

E

Mangelhafte Nutzen-Kosten-Untersuchung

  • Folgekosten der Brückenbauwerke
    Die Folgekosten für die Unterhaltung der Brückenbauwerke ist in der Planung nicht berücksichtigt

  • Äcker zerschnitten ohne Sinn für die Allgemeinheit
    Die derzeitige Trassenführung nimmt keinerlei Rücksichtig auf vorhandenen Eigentumsverhältnisse. Äcker werden sinnfrei durchschnitten. Eine Bewirtschaftung der Restflächen ist nur eingeschränkte möglich. Der hohe wirtschaftliche Nachteil durch dies Trassenführung wurde mit keiner Silbe berücksichtigt. Die Kosten für eine Flächenbereinigung nicht in Rechnung gestellt.

  •  Wirtschaftliche Nachteile durch die Straßenführung für Immobilien und Mieteinnahmen insb. in Südumgehungsstrasse-nahen Bereichen nicht berücksichtigt: befürchten, wie z.B. Minderung oder Wegfall von Mieteinnahmen, Wertminderung Ihrer Immobilie

  • Keine Berücksichtigung, dass Verkehr mit nahezu 80% Autos mit 1 Person

  • Die Wirtschaftlichkeitsberechnungen suggerieren, dass es beim Abschnitt Niederndorf und Neuses zu Tempo 30 kommt. Dies ist unwahrscheinlich und wenn nur in geringen Teilabschnitten gesetzlich durchführbar /vertretbar. Mithin sind die Angaben zur Wirtschaftlichkeit deutlich überhöht und unrealistisch. Aufenthaltsdauer an Ampeln nicht
    berücksichtigt.

F

Verstöße gegen naturschutzfachliche Belange




2.

Persönliche Belange